Somebody - ein Lieblingslied

Veröffentlicht in Tonfolgen Mit Tags, , , bei Juli 15, 2008 von feuerkind

Eines der schönsten, sehnsuchtsvollsten Lieder, die ich über das Suchen nach Liebe kenne, ist “Somebody” von Depeche Mode. Auch die Version von Scala, einem Jugendchor, ist sehr zu empfehlen…

Hier der Text:

Depeche Mode - Somebody

I want somebody to share
Share the rest of my life
Share my innermost thoughts
Know my intimate details
Someone who’ll stand by my side
And give me support
And in return
She’ll get my support
She will listen to me
When I want to speak
About the world we live in
And life in general
Though my views may be wrong
They may even be perverted
She’ll hear me out
And won’t easily be converted
To my way of thinking
In fact she’ll often disagree
But at the end of it all
She will understand me

I want somebody who cares
For me passionately
With every thought and
With every breath
Someone who’ll help me see things
In a different light
All the things I detest
I will almost like
I don’t want to be tied
To anyone’s strings
I’m carefully trying to steer clear of
Those things
But when I’m asleep
I want somebody
Who will put their arms around me
And kiss me tenderly
Though things like this
Make me sick
In a case like this
I’ll get away with it

Seelenwand

Veröffentlicht in Gedichtetes Mit Tags, , , , bei Juli 15, 2008 von feuerkind

Deine Worte rinnen

hinab

die graue Wand meiner Seele

durchdringen nicht

verletzen nicht

und siehe

dort hab‘ ich mich gefunden.

Top und Flop des Tages 8

Veröffentlicht in Top oder Flop? Mit Tags, , , , , bei Juli 15, 2008 von feuerkind

TOP: Eisessen in der Sonne mit dem Liebsten samt belustigtem Mithören der Gespräche am Nachbartisch (”Ich weiß nicht, was ich gegen meine Erektionsprobleme tun soll!” - “Liegt sicher an Deiner Frau!”)

FLOP: Mehrere Insekten lagen im Eis, als es serviert wurde. Mindestens ein Bein befindet sich jetzt in meinem Magen. Naja, ICH werde die Sache überleben.

Ich glaube ich werde alt…oder wie meine Eltern…oder so?!

Veröffentlicht in Es ist schon seltsam... Mit Tags, , , , bei Mai 27, 2008 von feuerkind

Heute im Zug hatte es sich in einem Vierer neben mir eine jugendliche Mädchengruppe bequem gemacht. Ihre düster-schlampige Aufmachung und ihr proletenhaftes Gehabe störten mich nicht wirklich, denn wer Gothic und Metal mag, der stellt beide Extreme immer einmal wieder in beiden Szenen fest - wie natürlich auch überall sonst im Leben.

Was mir aber wirklich auf den Keks ging, war das laut tönende Handy von einer der ‘Damen’, die neben einem zuchtbullenartigen Aussehen auch noch das passende Piercing und die synchrone Kaubewegung besaß. Kurzum: ein Kind mit Gesicht und Gehabe, wie es nur eine Mutter lieben kann, mit voll aufgedrehter Musik, die man nur lieben kann, wenn man taub ist.

Zahlreiche Fahrgäste beschwerten sich, was ich ziemlich gut fand. Denn wie oft wird man von Musik, die einem die Zehennägel aufrollt, beschallt, ohne dass man es will und alle halten den Mund? (In diesem Fall waren es Tokio Hotel und Eminem, denke ich.) Doch die ‘Damen’ weigerten sich schlichtweg, die Musik leiser zu stellen, beleidigten die gestörten Fahrgäste auf’s Gröbste und taten, als sei alles in bester Ordnung. Rufe nach dem Schaffner oder der Polizei wurden laut und dann wieder leiser.

Ich stieg zwei Bahnhöfe später aus und sah der wegrollenden Regionalbahn hinterher, froh, der Jungbullin (ohne Zweifel Wortführerin des liebenswerten Quartetts weiblicher Eleganz) entkommen zu sein. Gleichzeitig erinnerte ich mich jedoch daran, auch früher gerne einmal mit lauter Musik und frechen Sprüchen provoziert zu haben. Doch war ich je so laut und so bösartig? Ich erinnere mich einfach nicht mehr.

Vielleicht werde ich alt. Vielleicht rege ich mich über Dinge auf, die vor 10 Jahre meine Eltern schlimm fanden. Aber das ist eigentlich nicht schlimm - oder?

Busen und Bier - eine unschlagbare Kombination

Veröffentlicht in Es ist schon seltsam... Mit Tags, , bei April 27, 2008 von feuerkind

Es ist schon seltsam, in welchen Bereichen des Lebens die Werbung Einzug hält.

Beim sonntäglichen Nordic-Walking im Wald überholte ich ein mittelaltes Ehepaar. Der Ehemann konnte seinen Blick nicht von meiner Oberweite abwenden und bekam ein gewisses Glitzern in den Augen. Die Ehefrau stubste ihn, er sah zu Boden und ich ging mit einem Grinsen weiter. Dieses Grinsen verbreiterte sich schlagartig, als ich hörte, wie sie ihm zuzischte: “Nur kucken, nicht anfassen!”

Und was ist die Moral von der Geschicht’? Veltins bildet den deutschen Wortschatz!

Eine sichere Sache….

Veröffentlicht in Fundstück des Tages Mit Tags, bei April 22, 2008 von feuerkind

…dachte sich ein Südafrikaner, knotete ein paar tausend Kondome zusammen und benutzte diese als Bungeeseil. Wie die Geschichte ausging, lest Ihr hier.

Mein Fazit: mit Gummis kann man schönere Dinge tun, bei denen man, wenn man oben ist, keine Höhenangst bekommt.

Meine Affinität zu Gelb…

Veröffentlicht in Fundstück des Tages Mit Tags, , bei April 21, 2008 von feuerkind

…ist nicht zu bestreiten. Ja, ich arbeite beim Gelben Riesen. Und ich liebe die Simpsons. Daher hier ohne viel Vorrede (okay, ein bisschen war’s schon) der Link für Euch:

Das Simpsons-Wiki

Die Blume der Blumen

Veröffentlicht in Es ist schon seltsam... Mit Tags, , , bei April 21, 2008 von feuerkind

Tja, das Massaker im Blumenladen hat dann ja zum Glück für alle Beteiligten nicht stattgefunden, obwohl sich meine Nerven von Stahlseilen in Seidenfäden verwandelt hatten. Und danke der Nachfragen, meine Bronchien sind reumütig zurückgekehrt, weil sie keinen besseren Brustkorb gefunden haben als meinen (viel Platz und zwei Airbags).

Tatsächlich kam ich dann doch zu Blumen - mein Liebster hat an mich gedacht und mir Gerbera gekauft. Diese Blume fasziniert mich, seitdem mir auffiel, daß kleine Kinder, die Blumen malen, meist die simplen Formen und strahlenden Farben der Gerbera wählen. Zufall? Erziehung? Platonische Idee?

Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall werde ich die Gerbera in den nächsten Tagen auf meinen Balkon pflanzen, um noch lange etwas von ihr zu haben. Und wer möchte, kann gerne zum Grillen, Biertrinken und Philosophieren über Blumen vorbeikommen.

While your lips are still red

Veröffentlicht in Tonfolgen Mit Tags, bei April 19, 2008 von feuerkind

Ein Song, den ich durch Zufall auf Youtube fand und den ich seitdem wieder und wieder höre. Ich hoffe, er gefällt Euch ebenso gut wie mir - aber ich bin ja auch eine Freundin epischen Metals.

Massaker im Blumenladen…

Veröffentlicht in Es ist schon seltsam... Mit Tags, , , bei April 18, 2008 von feuerkind

…ich muss Euch enttäuschen, das gab es leider nicht, aber ich war kurz davor, eines zu begehen. Nach einem anstrengenden Arbeitstag und einem arg verspäteten Zug hechtete ich auf die mir eigene elegante Art (*hüstel*) über die wie immer von zahlreichen Rentnern bevölkerte Hauptstraße meines Wohnortes. Die alten Herrschaften, die bekanntlicherweise bei gutem Wetter und zur Feierabendzeit im Supermarkt zu sprießen beginnen, warfen sich mir, bewaffnet mit Gehstöck und Rollatoren förmlich in den Weg, doch ich ließ mich von meinem Ziel nicht abbringen: ich wollte Blumen für meinen geliebten Schatz.

Also betrat ich den einzigen Blumenladen der Stadt und mein erster Gedanke ‘Oh, gut, nur eine Kundin vor mir!’ wandelte sich in schlagartiges Entsetzen, als ich der dezent lila gefärbten Volumenwelle gewahr wurde, die sich im regen Austausch mit dem Verkäufer befand. Während ich durch die Gänge schlich und die zahlreichen Blüten bewunderte, die mich NICHT zum Niesen brachten (ich habe Heuschnupfen und liebe jede Blume, die meine Bronchien nicht tätlich angreift!), lauschte ich der dramatischen Geschichte der Volumenwelle. Lilien für die Beerdigung sollten es sein, mit schönem, großzügigen Grün dazu, aber höchstens zu einem Drittel schon offen, da die Beerdigung erst am nächsten Tag sei.

Ich stellte mich wieder hinter sie. Fünf Minuten waren vergangen. Meine Bronchien gingen bereits in die Knie. Die Beerdigung war immer noch morgen. Die Kundin nicht fertig. Ich hustete und erntete einen bitterböse Blick. Ja, gut, ich gebe es zu, vielleicht war es wirklich ein ‘Beeil Dich, der Tote sieht die Blumen eh nicht!’-Husten.

Das Fachsimpeln ging weiter. Ob man über Nacht warmes oder kaltes Wasser geben sollte? Oder ein warmes oder kaltes Zimmer? Oder einen Cent ins Wasser oder doch besser Zucker für den besseren Stand in der Kristallvase? Oh, ja, die Kristallvase. Sie wurde ausführlich gelobt. Ich stellte mir unterdessen Graberde vor, die auf die ach so schönen und liebevoll über Nacht bemutterten Lilien klatscht.

Ich hustete wieder. Zehn Minuten waren gegangen. Diesmal war es der Ausdruck dafür, daß meine Bronchien die Tasche gepackt hatten und bereit waren, Michael Jackson unter dem Sauerstoffzelt zu besuchen. Ein weiterer böser Blick. Und ein deutlich entschuldigender Augenkontakt mit dem jugendlich-dynamischen Verkäufer.

Ich lernte bis zur fünfzehnten Minute die Preise von Lissianthus, Rosen ‘Baccarat’, Phlox, Geranien im Topf, Begonien ohne Übertopf, Begonien mit Übertopf und Gerbera auswendig. Als ich damit fertig war, verließen meine Bronchien per Anhalter den Laden und ich beschloß, es ihnen gleich zu tun. Ich ging zur Tür, voller Schuldbewußtsein, denn ich wollte meinem Schatz ja Blumen kaufen. Und da hörte ich es hinter mir: “Die Jugend heutzutage hat keine Geduld mehr.”

Morgen gehe ich meinem Schatz die Blumen kaufen. Aber nur, wenn übermorgen keine Beerdigung ist.