Flusskrebse – Grundkurs

Mein Umzug steht an und so schleppte ich den besten künftigen Ehemann der Welt in das Restaurant eines beliebten nordischen Möbelhauses, um mich dort für den Einkaufsmarathon zwischen schwangeren Pärchen, skeptischen Erstbesuchern und quengelnden Kids zu stärken.

Die Wahl fiel auf die Flusskrebse, doch bei einem tiefen Blick in die Augen des rotgesottenen Tierchens wurde mir eines klar: es konnte mir nicht sagen, wie man es isst. Die etwas verschämte Nachfrage bei einer Servicekraft ergab, dass sie sich darum kümmern wollte. Und so verschwand sie und ich blieb Aug in Aug mit einem Flusskrebs, dem ich den Namen Hank gab, zurück. Ziemlich überzeugt, dass die Servicekraft mir keine Hilfe sein würde.

Und dann kam die Überraschung in Form eines Managers, der sich kurzerhand bei uns an den Tisch setzte und mir haarklein erklärte, wie man Flusskrebse pult und isst. Ich war derart perplex über den unerwarteten und humorvollen Service, dass Krebse und ich eine Zeit lang den Mund nicht zu bekamen.

Und so bin ich vom Konzept jenes großen blau-gelben Möbelhauses weiterhin überzeugt und mache bald den Flusskrebse – Fortgeschrittenenkurs: die Dinger essen, ohne sich von oben bis unten vollzusauen.

4 Antworten zu “Flusskrebse – Grundkurs”

  1. Da will ich mitmachen, Flußkrebse sind toll!

  2. Ich hasse Essen, das man noch jagen muss :) Sah der Manager denn wenigstens gut aus?

  3. Keine Ahnung, Alessia. Ich muss zugeben, dass meine Aufmerksamkeit eher dem Flusskrebs galt. Und der sah lecker aus :D

  4. Außerdem war sie mit ihrem Mann da, da kann sie doch nicht einfach den Manager anstieren – dann doch lieber das Essen.
    Und ja, Flusskrebse sind toll :)

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